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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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G.  Fragen


Dialog ist kein Verzicht, sondern ein Entschluss – aus Liebe
Was ist das Geheimnis der zeitlosen Vision? Von welchen Tiefen des Geistes leitet sie sich her? Warum ist der Mythos allerorten sich gleich, mag auch sein Gewand wechseln? Was ist seine Lehre? Der Held ist der, der in Freiheit sich beugt. Worunter aber? – das ist die Rätselfrage, die wir uns zu stellen haben. (Joseph Campbell, Der Heros in tausend Gestalten)
 

Männer haben ihre Reibung, und möglicherweise tun sie genug Gutes, um das Schlechte aufzuwiegen. Jedenfalls wäre es unrecht, deshalb Aufruhr zu erregen. Aber wenn diese "Reibung" überwiegt, wenn Unterdrückung und Räuberei überhand nehmen – müssten da nicht Frauen sagen: „Lasst uns solche Männer nicht länger dulden!“? (nach Henry David Thoreau)
 

Die Kälte eines Mannes gegenüber seiner Ehefrau zeigt sich in seinem Freizeitverhalten. Um sich geliebt zu nennen und sich auf dieser Erde geliebt zu fühlen, verbringen Männer ihre Freizeit gern im Haus oder 'mit Bruder, Schwestern, Mutter, Vater, Kinder, Äckern' (Markus 10:29), lustwandelnd auf Feldern oder auf Jagd in fremden Gärten oder in Wäldern... Warum sollten sie im Dialog der Frauen 'das kollektive Betrügen der Männer' bereuen?
 

Unconditional Surrender  Worte reichen niemals aus, die Geburt weiblicher Wirklichkeit zu beschreiben; denn Sie ruht in der Tiefe von der Höhe, aus Ihrem Inneren durch 'heiligen Geist'. Dass sich 'Die Verheißungen Gabriels' erfüllen, ist vor allem Katharsis notwendig, welche darin besteht, die Psyche von alten Wurzeln, Steinen und fremden Elementen, die Wachstum stören oder behindern können, zu befreien: Erde muss in Wasser, in Feuer, in Luft und in Bewusstsein sich wandeln. 'Gottesdienst' ließe sich als Ausdruck des 'Dienstes an mystisch Sterbenden' (1 Korinther 15:31; Markus 12:25) beschreiben – schwer, festzustellen, ob aufrichtige Güte (Chesed Shel Emet) gänzlich uneigennützig erwiesen wird, oder ob nicht vielmehr Pseudo-Seelen spiritueller Männer mitmachen, weniger um 'Bodhisattvas in Gott' zu ehren, denn der eigenen Persönlichkeit Selbst-Befriedigung zu geben (Matthäus 22:10-14).
 

Wie gilt es das Weibliche zu verehren, dass statt Krieg der Friede beginnt: was muss sich an Freizeitverhalten und Moral der Männer ändern, dass nicht Männerfreundschaften dem Humanen entgegenstehen? Zu wem muss sich Innerer Glaube wandeln, damit Krankheit beendet: was muss sich am beruflichen Ideal der Frauen ändern, dass Heilung geschieht? Sind spiritueller Paternalismus und unbuddhistischer Glaube noch moralisch vertretbar?
 

Komplementarität  Die Moral, die Frauen und Männer derzeit haben, kann nicht die Ethik sein, die wir suchen: Männer müssen unter dialogischer Leitung spiritueller Frauen stehen, um den rechten Weg im Neuen Menschtum zu erkennen; andererseits, wie könnten Frauen, die nicht unter demütigster Führung priesterlicher Männer stehen, die Straße der Eigenliebe und des Hochmutes verlassen? – denn vom Stolz rühren alle Zweifel in den Frauenherzen.
 

Moralen spiritueller Väter und Söhne tragen dazu bei, dass Mutter und Tochter enger zusammengehen, sodass Frauen sich auf ihre eigene Stärke der Heiligkeit besinnen – dafür ist 'die Lehre Buddhas im analytischen Gruppenprozess' von entscheidender Bedeutung. Auch sollten wir bewusst sein, dass wenn Eheleute jetzt nicht zum Dialog zusammenkommen, dieser Schritt erschlagende Konsequenzen für zukünftige Generationen haben wird.
 

Im Erblühen ihrer Persönlichkeit können Männer 'die Persönlichkeit Gottes' zum Ausdruck bringen: wie großartig! Sind jedoch Frömmigkeit zur »Großen Göttin« nicht ihr Alpha, und mangelt es ihnen von spirituellem Omega an pfingstlichem Feuer, fehlt ihnen der Geist, nach dem sich die weibliche Seele sehnt, – den ihre Zweifel jedoch leugnen.
 

Wir sollten uns auf die Suche nach der Arznei machen, welche die innere Vergiftung der Menschheit heilt. Wir werden finden, dass es die Große Mutter ist: „den Saft der Wurzel trinkend, vermischt mit der Essenz des Geistes, der über den Wassern schwebt (Genesis 1:2)“ – eine Gemeinschaft, die nicht mit diesen Wurzeln verbunden ist und nicht versucht diese kennenzulernen, hat ein extrem armes und elendes Schicksal vor sich.
 

Die tiefste Angst der Frauen ist nicht, ungenügend zu sein, sondern über alle Maßen seelenvoll: was Frauen fürchten, ist ihr eigenes erleuchtetes Herz, nicht die angeborenen dunklen Machenschaften der Psyche; denn sich gleichgültig oder zornig zu machen nützt der Welt nicht und es zeugt auch nicht von Erleuchtung, sich in Krankheit oder Traurigkeiten zurückzunehmen, nur damit die Familie um einem herum sich nicht verunsichert fühlt. Frauen sind aufgefordert, gleich dem Großen Weihnachtsengel [nicht wie Victoria's Secret Angels] zu strahlen, 'die Herrlichkeit des Herrn' (Psalm 104:30), die in jeder Frau liegt, auf die Welt bringend. Indem Frauen ihr seelenvolles spirituelles Licht scheinen lassen, gibt diese Macht Männern die Erlaubnis, das Gleiche zu tun. (nach Marianne Williamson)
 

Von der Inneren Stimme Planetarischen Gewissens  'Das Unbewusste ist ein moralisch ästhetisches und intellektuell indifferentes Naturwesen, das nur dann wirklich gefährlich wird, wenn unsere bewusste Einstellung dazu hoffnungslos unrichtig ist; im Maße wie wir verdrängen, steigt seine Gefährlichkeit' (C.G. Jung, Traum und Traumdeutung, dtv 1990): ziehen Frauen ihr Herz erdverbunden in 'Natur-Familie-Kochtopf', schafft dies allseitigen Seelenverlust; löst Weiblichkeit Unterbewusstes in mentales Bewusstsein einfach "in Luft auf", anbeten wir Abraxas. Dass Geschlechter in Harmonie kommen, dazu müssen Frauen sich versammeln [Apostelgeschichte 2,44; Sure 3:61; 8:1]. Doch ist es nicht möglich 'im Miteinandersprechen Beziehungsleben selbst herbeizuschaffen' (Aristoteles). Damit »die Liebe geliebt werde« braucht es 'des Buddhas Achtfachen Pfad': Rechte Rede, Rechtes Handeln, Rechte Lebensführung – die grundlegende Sittlichkeit der Männer und Frauen; sodann muss spirituelle Praxis erfolgen: Rechtes Bemühen und Rechte Achtsamkeit; erst danach offenbart sich uns die Weisheit des Lebens: Rechte Anschauung und Rechtes Denken in Bezug auf: Die Liebe.
 

Von erleuchteter Weisheit der Frauen versus intellektuelles Wissen
Frauen sind neugierig auf das, was sie sehen. Sie sammeln so intellektuelle Kenntnis und indem sie die verschiedenen Formen und Figuren, Charakteren und Naturen der äußeren Welt in ihrem Gedächtnis abspeichern, meinen sie eine Ergänzung zu ihrer Meinung über Vielfalt zu erhalten. In Ermangelung von Seelenanalyse und mystischer Anbetung ist dieses "Lernen" vielen Frauen zu ihrer Welt geworden – obwohl es Weiblichkeit weder ein Gefühl von unveränderlichem Trost verleiht, noch sei es dass Frauen dadurch 'immerwährenden Frieden' erlangen würden. Innere Weisheit der Frau widerspricht intellektueller Vielwisserei. Sie ist jene Kapazität, die von seelischer Emotion ihren Raum bekommt. Sie ist 'das Licht, das sieht' und andere sehend macht. Sie entsteht mit Reife der Seele, jener Nächstenliebe, die den Dharma der 'Emotion der Freiheit' lehrt. Innere Weisheit eröffnet den Blick für die Ähnlichkeit aller Dinge und Wesen sowie die Einheit in Namen und Formen. Sie dringt in den Geist aller Dinge ein. Die erleuchtete Weisheit erkennt in der Großen Mutter den Ursprung, der die Nationen verbindet. Die göttliche Immanenz in allen Dingen des Universums wahrnehmend, erkennt Weisheit 'das, was durchscheint, durch das, was erscheint', in allen Menschen, bis Ihr die Vision des ganzen Wesens zur Vision des Einen, des schönsten und geliebten Gottes wird und Sie den Kulturellen Menschen liebt, den hu-man, jenen heiligen Geist, welcher als 'Bruderschaft der Menschheit' wirkt. Diese Weisheit – welche zugleich Wissen über die Wissenschaft und über die Kunst beinhaltet – können Frauen nicht durch Studium von äußeren Dingen sammeln oder aus Büchern lernen oder durch manch psychologische Sitzungen erwerben; Weisheit entsteht auch nicht durch spirituelle Einzelretreats {die Erfahrung von Namen und Formen Gottes Persönlichkeit}. Die Erleuchtung bringende Weisheit einer Frau entstammt jenem emotionalen Glück, das mystische Seligkeit ist und dem Handeln der Seele, dem Frieden des Gebens in geistiger Nächstenliebe entspringt. Die Sprache der Emotion von geheiligter Kapazität der Frauen ist es, was alle Fesseln unseres Lebens durchbricht und die Menschheit in planetarischem Bewusstsein auffordert, Unser Leben aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es ist diese Freiheit der weiblichen Seele, nach der die Welt sich sehnt. In der Kapazität erleuchteter weiblicher Weisheit kann Wissenschaft und Kunst der Frauen dem schöpferischen Geist spiritueller Männer folgen.
 

Vom Determinismus einer dunklen Natur im Mutterleib  Durch Unwissenheit, Zorn, Habgier sowie unterbewussten Neigungen, die aus Leidenschaft und Verblendung des Herzens eingeboren wurden, und wegen der Bindung an eine triebgesteuerte Natur ihrer Körper, sind Frauen den vielfältigsten irdischen Dingen verhaftet und pflegen "sündhafte Taten" (verführen oder sich verführen lassen). Viele, zumeist "fromme" Frauen sind zudem mit der Illusion der 'selbstlosen dienenden Weiblichkeit' befrachtet, und damit, komplementär, selbstherrlichen (gleichgültigen) Männern in hohem Maße verhaftet. Eine Schrift lehrt: 'Schwer zu finden sind Frauen, die nach kosmischen Geboten leben und zugleich durch mitfühlende Nächstenliebe jenen Dharma-Pfad schaffen, der andere Frauen zur Befreiung von Leiden führt' – ohne Weiblichkeit in den Bereich 'heilige Glückseligkeit' zu zwängen (Mahabharata XII.212). Ist den Frauen wirklich nicht bewusst, dass wenn sie unter Ichhaftigkeit stehen, unter dem Diktat von unterbewusstem Zorn, unbewusster Begierde, den Weg der Gerechtigkeit missachtend, mit Sicherheit auf leidvollen Umgang mit Männern treffen?
 

Wann beginnen Frauen zu sehen, warum Elend über eine Ehe-Beziehung kommt? Und wie ethischer Fortschritt auf Planet Erde vorangeht? Und was ein Vorankommen hemmt? Mental-spirituelle Männer entwickeln mit der Zeit ein aggressiv betontes Unabhängigkeitsgefühl, nicht ihre Freizeit zusammen mit ihrer Frau zu verbringen. Dies aber ist der Anfang vom Ende einer Liebe, denn der SINN kultureller Ehe gründet sein Werk auf nichts anderes als Seelenzeit. 'Männer, die ihre Seelenzeit geben, haben unsere Zukunft gerettet' – dieses Gesetz ist nicht materiell, politisch oder spirituell: es ist das Gesetz der Natur.
 

Die Rebellion des Femininen {Erdbeben, Fluten, Vulkanausbrüche}, die den Klimawandel in den Beziehungsstrukturen zwischen Mann und Frau hervorgerufen haben, sind bis heute in weiten Teilen kaum verstanden; psychischer Druck von entgeistigtem Eros, 'verdunstet im Bett ungeistiger Lust' (Hiob 6:16-18), vergällt 'Des Herrn ist die Erde, und was sie füllet'. Kann der Idealismus Buddhas (Der Wanderer über dem Nebelmeer, Friedrich 1817-18) verbunden mit dem Akt seiner Reflexion, mit der Maria 'ihren Engel Gabriel' zum Sprechen brachte – und 'ihres Sohnes Botschaft' einer Menschheit 'Erbschaft von Gott' {jene spirituelle Praxis, die man auch in Vedanta-Schulen findet und die Mohammed den Sufis 'auf dem Sofa', dem erhöhten Podest neben seinem Wohnhaus, lehrte} – das Feminine in dessen empfindsamen Tränental initiieren, seinen »Schöpfungsprozess in Gemeinschaft« zu feiern? Echte Kontemplation ist nicht Flucht in psychische Introspektion, sondern 'ein Sichstellen gegenüber denjenigen inneren Hemmnissen, die einen hindern, sich seinen Mitmenschen und der Wirklichkeit zuzuwenden' (Friedrich von Weizsäcker). Verlässt hingegen der Seelengeist den weiblichen Leib abwärts, verfällt die geistige Macht der Frau, komplementär stagniert die spirituelle Kraft im Manne aufwärts. Im überschäumenden Eros glühen die Gesichter wie Flammen, 'einer starrt den anderen an' (Jesaja 13:4-22), man hält's mit der Moral: „no command, no critic, no opinion“. Steigt hingegen die religiöse Freude mit stürmischer Gewalt empor, dann fällt das Schweigen recht schwer, sie zu verheimlichen, ist keine geringe Qual (Teresa von Ávila).
 

Stufenweg Notre-Dames dem »Einen« entgegen  
I. Novizin: Selbst-Läuterung der dunklen und düsteren Bereiche. II. Novizenmeisterin: Geburt der mystischen Liebe; Leerwerden des Herzens durch Imagination des Animus; in der Hinführung zur Gewissenseröffnung entfaltet sich achtungsvolle Schwesterlichkeit. III. Subpriorin: Dharma-Geben, das geöffnete Herz zu der Inneren Stimme; Heilung zur Emotion einer Freundschaft auf der gleichen Gemütsebene. IV. Hat sich das Herz dergestalt zu der wunschlosen Verzückung der Seele erweckt, erwacht die Sichtweise zur Bruderschaft. Eva flüstert nicht mehr zum Adonis: „Ich küsse dich, weil du mein Freund bist!“, nunmehr führen Ratsschwestern, ihr transzendentes Bewusstsein vermittelnd, Männer im Blick: „Wir sehen den Einen, weil ihr unser Selbst seid.“ Diese Liebe {der Blick, der durchdringt und Fähigkeiten erweckt, die noch nicht da sind} ist schöpferisch.
 

Nach der hl. Theresia von Lisieux braucht eine Frau in der Regel 11 Jahre mystischen Trainings in religiöser Gemeinschaft, bis sie ihre luziferische Eva-Macht gänzlich überwunden und jene 'Liebe der Göttlichen Mutter' wiedererlangt hat, die sie im zarten Alter von viereinhalb Jahren verloren hat.
 

Notre Dame  Sehen wir »Die Frau« nur unter dem Blickpunkt von Mutterschaft oder der karitativen Gehilfin des Mannes – haben wir »Die Weihe-Nacht der Geburt in der Seele«, die Erweckung des Ideals in Ihrem Herzen ganz vergessen, durch kosmischen Geist ‘eser kenegdo’ eine Helferin dem Geist des Kosmos, Seiner Vision entsprechendes Gegenüber; da Sie 'wiedergekehrt von der Himmelfahrt' ist, planetarische Sorgfalt zu offenbaren, statt den kriegerischem Drang. Allerdings gibt es keinen Zwang in der Religion (Sure: Die Kuh).
 

Radiant Message  In Morgenandacht wächst die Kraft im 'Baum des Lebens' empor; die Erkenntnis, die daraus hervorgrünt, sind die Zweige im Genius des Geistes; empfindsam-seelische Gemüter sind die hervorbrechenden Blüten, ausgereifte Frucht ist Gottes Kunst. Wasser und Erde werden Feuer und Luft dargebracht – das Abendmahl bringt die Sprache Notre-Dames, das Bewusstsein des Schöpferischen Einig-Wesens in die Welt herein. Von dieser unerforschten trinitarischen Kapazität 'Tiefe, Höhe und Breite' einer Ausdehnung der Seele in Emotion, heißt es: 'Siehe, Ich werde einen Engel vor dich schicken' (Exodus 23:20). Und es ist dieser Engel, der der Menschheit den Weg zeigen kann, der größten Herausforderung unserer Zeit zu begegnen: in den natürlichen Grenzen geheiligten Lebens zu lieben, zu leben und zu wirtschaften. Denn wir dürfen nicht länger auf Kosten der nachfolgenden Generationen leben. Es ist unser Beziehungsverhalten, was die Erde ins Taumeln bringt! Das Göttliche Weibliche ist alles – aber Frauen sind geboren, damit jede ihre Wahl trifft und den schöpferischen Geist manifestiert. Voraussetzung allerdings ist die Seelenfindung im Animus ['keine Vielheit, sondern eine Gestalt mit vielen Formen im Licht' (NHC II,1)], gänzlich dem Dharma hingeben: „ohne Worte, ohne Schweigen“… Doch, warum dann all diese Unschlüssigkeiten, diese Komplikationen? – weil es weiter darum geht, die Prüfung ganz der Großen Mutter zu überlassen; daher die Freude bei der ‚Heimsuchung Mariens‘.
 

Erformt die Menschheit mit das All? Es gibt Zusammenhänge, die, ganz abgesehen von persönlichen Standpunkten, die ernste Frage aufwerfen, ob ein seelenloses Leben das Universum nachhaltig überhaupt erhält. Galaxien kollabieren als geschlossenes System (Patriarchen-"Religionen") oder zerplatzen als ein offener Organismus in Selbst-Beschleunigung: der Urknall, Moment orgastischer Zeugung, führt zum Gegenstück, dem Großen Kollaps; die Töchter der Harmonia mit ihrer Demokratie der Schönheit, ermutigt durch das eitle Männliche (Kronos), halten Mahl an ihren eigenen Kindern. Da transmutiert der siedende Kessel mit seinem Wachthaus zum Kosmischen Kelch einer Arche Sophia mit ihrem Siebengestirn, dem 'Schild des Achilles' [der mit den Kerubim (Exodus 25:18-19)].
 

Es gilt Bedingungen zu schaffen, die günstig für die sittliche und kulturelle Entfaltung des männlichen Geistes sind, welche die wirkliche Ehe zwischen Frau und Mann ermöglichen. Und die Erkenntnis, die immer mehr heranreift ist: Das, was herrscht und alles beherrscht, ist der Mangel an spiritueller Überschattung (Lukas 1:35) der geläuterten Seele des Weiblichen. Frauen werden dem zerstörerischen Wirken der Männer nicht eher gewahr, bevor sie sich nicht daran begeben, in ihren Mythen Wirklichkeiten klarzustellen und zu formulieren, die jene Kunst der Männer betreffen, der die Persönlichkeit zur Guten Weiblichkeit gestaltet. In anderen Worten erzählt: hält ein Paar sich von Mythos und Kunst getrennt, hat die Frau im Alter nichts mehr zu sagen; dann wirft seine Unwahrheit den Mantel um ihre Unschönheit und „trinkbares Wasser siegt mit zwei Längen vor Gemüsesuppe und mit fünf Längen vor Blaue Lagune” (Die Legende vom Ozeanpianisten, Giuseppe Tornatore und Alessandro Baricco).
 

In der Kunst meiner Wissenschaft und dieser Wissenschaft meiner Kunst versuche ich ein Modell für das menschliche Gemeinwesen zu schaffen. Kein 'Mann mit passiver Frauenbegleitung', sondern jedem Archetyp von Mann sein Dharma-Instrument und seiner Frau ihr eigenes Dharma-Thema. Nicht die Auferlegung eines Themas auf andere, sondern vielmehr die Freiheit jedes einzelnen Archetypen-Paares, welches ihre komplementären Initiativen im Interesse des Ganzen ausschöpft. Dies ist die Symphonie Europas und der Sterne.
 

Mann und Frau in der Neuen Zeit  Das göttliche Weibliche trägt den keuschen Mond in ihrem Herzen, damit durch Ihn Sie herabkommt zur Gestaltung des Einen Lebens.

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«
Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D.
Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge