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Inhaltsverzeichnis   essence  Alpha et Omega

 

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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


X.  Gebete und Gesänge
 

„Freude, Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium, Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum. Deine Zauber binden wieder, Was die Mode streng geteilt, Bettler werden Fürstenbrüder, Wo dein sanfter Flügel weilt. Was den großen Ring bewohnet huldige der Sympathie! Zu den Sternen leitet sie, Wo der Unbekannte thronet. Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr. Blumen lockt sie aus Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt. Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder überm Sternenzelt Muss ein lieber Vater wohnen. Seid umschlungen! – Diesen Kuss der ganzen Welt!. . .“ Beethovens  Neunte Sinfonie, Ode an die Freude, Hymne der Europäischen Union und des Europarates



„Feuergeist! Preis Dir! Du wirkest auf Pauken, Harfen und Zithern. Der Menschen Geist entbrennt von Dir, der Menschen Gezelte tragen ihre Kräfte. Davon steigt unser Wille empor und verleiht der Seele Geschmack; ihre Leuchte ist das Sehnen. Mit süßem Ton ruft Dich der Geist an und bereitet Dir gar vernünftig eine Stätte, die er in goldenen Werken mühevoll aufbaut. Du aber führst immer dein Schwert, wenn der Nebel den Willen und die Strebungen bedeckt, in denen die Seele fliegt und sich allum bewegt. Unser Geist aber ist die Bindung des Willens und des Sehnens. Reckt sich der Geist also empor, dass er des Bösen Pupille zu sehen sucht und zum Kinnbacken des Bösen hinstrebt, dann verbrennst du – wenn Du nur willst – ihn schnell im Feuer. Neigt sich die Vernunft durch üble Werke zum Bösen, dann zerpresst und zerreibst Du sie, wenn es Dir beliebt, und führst sie durch Ergießung von Erlebnissen zurück. Zieht jedoch das Böse sein Schwert wider Dich, dann wendest Du es gegen dessen Herz zurück – wie Du beim ersten gefallenen Engel getan, wo Du den Turm seines Stolzes in die Tiefe hinabschmetterst. Aufgerichtet hast Du einen anderen Turm unter den Zöllnern und öffentlichen Sündern, die Dir ihre Sünden und Werke bekennen. Darum preist Dich jegliche Kreatur, die von Dir lebt, weil Du die köstlichste Salbe bist für alle Brüche und eiternden Wunden, die Du in die kostbarsten Perlen verwandelst. Und nun würdige Dich, uns alle bei Dir zu versammeln und auf den rechten Weg zu führen. Amen.“ Hildegard von Bingen, Anrufung zu Ehren des Heiligen Geistes in der Schau des dreifaltigen Gottes



„Erhabene Große Mutter, ich erhebe mich in Deinen unendlichen und ewigen Garten. Heilig ist die Göttin, heilig ist die Große Mutter, heilig ist der immerwährend Eine, der Unsterbliche... der von der Jungfrau Geborene, erbarme dich unser, der gekreuzigt wurde für uns, erbarme dich unser, der vom Tod auferstanden, erbarme dich unser!“



Gebet der Wölfe  
„Wir kennen unser Los und wir sind keine Menschen, wir sind Dynamit. Und mit Alledem ist Nichts in uns von Religionsstiftern – Religionen sind Pöbel-Affairen. Wir wollen keine "Gläubigen", wir sind zu boshaft dazu, um an uns selbst zu glauben, und wir reden niemals zu den 'Frauen im Dialog' ... Wir haben eine erschreckliche Angst davor, dass man uns eines Tags heilig spricht: ‚Wir wollen keine Heiligen sein, lieber ein Hanswurst, denn es gab nichts Verlogeneres bisher als Heilige‘ – das redet aus uns die Wahrheit. Unsere Wahrheit ist furchtbar: Umwertung aller Werte: das ist unsere Formel für einen Akt höchster Selbstbesinnung der Menschheit, der in uns Fleisch und Intellekt geworden ist.“ nach Friedrich Nietzsche, Ecce homo. Warum ich so gute Bücher schreibe, Warum ich ein Schicksal bin.



Und führe uns nicht in Versuchung, sondern rette uns von dem Bösen (Matthäus 6:13)
„Siehst du nicht, dass Gott in den Attributen abhängiger Weiblichkeit erscheint und so Kunde von sich gibt, und dass Er sogar in den Attributen von Fehler und Schuld erscheint?“ (Rumi).
Bevor wir dieses Rätsel nicht gelöst haben, findet eine Menschheit keinen Frieden.


Verstohlen geht der Mond auf „blau, blau Blümelein!“, durch Silberwölkchen geht sein Lauf „blau, blau Blümelein. Rosen im Tal, Mädel im Saal, o schönste Rose!“. Er steigt die blaue Luft hindurch „blau, blau Blümelein!“, bis dass er schaut. (Johannes Brahms, Sonate op.1).



„O Du, die gegangen ist, gegangen an das andere Ufer, Du vollkommen ans andere Ufer Gegangene, O Erleuchtung, Heil!“ (Maha-Prajna-Paramita-Hridaya-Sutra). 'Da Liebe immer nach Gegenseitigkeit strebt, ist sie auch die Weise, wie der Mensch sich Gott annähern kann' (Johannes vom Kreuz): 'Lady Ellhorn, gib mir von deinem Holze, und ich gebe dir von meinem, wenn ich einst zu einem Baume werde' (Scott Cunningham's Magical Herbs, 2000).



Vom heilbringenden Intellekt der sich tadelnden Seelen 
Die ungebärdige Seele ist das Ego jener gewöhnlichen Männer, welche die Auswirkungen des Geistigen Kampfes auf Erden immer noch nicht zu spüren glauben. Es muss die Wirkung des dhikr einen Mann durchdringen, dass er 'wie das Licht in einer verdunkelten Wohnstatt entzündeten Lampe' (Sure An-Nur) ist; sodann tritt das auf, was der Qur'an als 'Stufe der tadelnden Seele' (Sure 75,2) beschreibt. Das Maskuline bemerkt, dass seine Wohnung, sein Herz, von Kehricht und Getier – Hunde, Schweine, Tiger, Esel, Stiere, Elefanten und allem Tadelnswerten – angefüllt ist; dhikr bemüht seinen Mann, diese hinauszuwerfen, damit die Wohnung bereit werde, das Licht des dhikr als Katalysator für den Schöpferischen Geist aufzunehmen, was der Beginn zum Sich-Auftun der 'Seele im Frieden' ist. Sind Frauen komplementärerseits ihres Selbst bewusst geworden, dergestalt auch sie sich tadeln, dass die reine Weiblichkeit auf der Seite ihrer rechten Wange in Gestalt rötlicher Sonne [Morgenröte] erscheint, und Wärme spürbar wird, sichtbar bald neben dem Ohr, bald der Stirn gegenüber, bald über dem Kopf [Vernusstern] – dann sind Sich Tadelnde Seelen das Einig-Wesen-Intellekt, das der Menschheit die Abwesenheit von Krieg bringen kann. (Henry Corbin, Visio Smaragdina).



Materielle Sinne, selbst wenn diese spirituell sind, können Namen und Form, Qualitäten wie Kapazitäten des Herrn nicht schätzen. Ist konditionierte Weiblichkeit zu ihrem Seelen-Wesen erweckt und leistet Dienst, indem Sie »das Wort« gebraucht, um Seinen Namen zu verherrlichen; dann ist ihre Sprache geläutert – und sogleich wird man verstehen, wer Er wirklich ist.
Sri Chaitanya Charitamrita, Madhya-lila 17.136, 'Die Verherrlichung Seines Namens'



„Was ich schreibe, schaue und höre ich in der Vision. Und ich sehe die Vision einzig in meiner Seele. Mit offenen äußeren Augen sehe ich, höre ich und weiß gleichzeitig – wie in einem Augenblick erlerne ich das, was ich weiß. Die Worte, die ich schaue, sind nicht wie die menschliche Rede, sondern wie eine schwingende Flamme und wie eine Wolke in reiner Luft bewegt. In diesem Lichte sehe ich zuweilen ein anderes Licht, das mir das lebendige Licht genannt wird. Und da ich es schaue, wird alle Traurigkeit und alle Not von mir genommen, also, dass ich alsdann die Sitten eines einfältigen Mägdleins, und nicht einer alten Frau habe. Meine Seele aber entbehrt zu keiner Stunde des zuvor genannten Lichtes, das der Schatten des lebendigen Lichts genannt wird; darin schaue ich, was ich oftmals rede und was ich antworte, wenn man mich nach dem Blitze jenes lebendigen Lichtes befragt.“ (Die 77-jährige Hildegard von Bingen in einem Brief an ihren Sekretär, den Mönch Guibert von Gembloux; in: Martin Buber, Ekstatische Konfessionen, Diederichs, Jena 1909, S. 50-53).



Wie Gott nicht nur das Objekt männlicher Erkenntnis ist, so ist auch die Große Mutter im Erkenntnisvorgang der Frauen zugleich Subjekt, das das Erkenntnismedium des Lichtes sowie weiblicher Erkenntnisprozesse trägt; und wie eine Woge im Meer, so kommt die Sprache im Erkenntnisprozess dialogisch auf die Frauen zu. Der Spiegel der Seele fungiert dabei als Vermittlungsinstanz vom Geschauten zum eigenen Gewissen. (nach Rebecca Milena Fuchs, Zur Anschauung von 'Leben' bei Hildegard von Bingen, 2016 Walter de Gruyter, Berlin/Boston).



Dialogue first – dann Von Angesicht zu Angesicht  „Falls wir Ihn schauen werden: wie? – Und wann? Diese fragende Natur von uns wird sich verändern, sobald wir 'von den Toten auferstehen' und 'Unser Leib verwandelt wird in die Gestalt Seines verherrlichten Leibes' (Philipperbrief 3:21). Zu der Zeit werden wir Ihn schauen, wie der Apostel spricht: 'Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht' (1 Korintherbrief 13:12) ... und was bedeutet 'von Angesicht zu Angesicht'?... und wann wird das geschehen? O Brüder und Schwestern ... es ist jetzt besser für mich still zu sein; denn dies ist viel besser – und viel leichter...“ (Schenuda III.)



Sich nur Jesus am Kreuz vorstellend, Buddha unter dem Baum sitzend, Shiva mit einer Kobra um den Hals... so werden wir nicht in der Lage sein, die Universelle Botschaft zu präsentieren – wir müssen in ihren Seelenzustand eintreten! Dann werden wir erkennen: im Gemeinwesen heutiger Zeit sind Ramas Heiler im Dialog, und Krishnas die kulturell-kreativen Visionäre, Shivas (Donar, Herkules) sind Lehrer und Erzieher in der Einheit der universell-sakralen Ideale, Buddhas spirituelle Lehrer zur Seelen-Erweckung; es ist diese symphonische Bruderschaft, die Frauen zu deren Gottesdienst, einer wissenschaftlichen Erforschung der Grundlagen kosmischer Beziehungspsychologie (Imagination, Archetyp, Synchronisation) zu mobilisieren vermag. »Friede auf Erden« kann so Realität werden.



Um Dialog zu führen, reicht Mitgefühl, Savitarka-Samadhi (in der Vision Sri Krishnas "die andere Frau" im Licht sich vorzustellen) nicht aus; es braucht dazu 'das lebendige Wasser' (Johannes 4:10), Mitleid, mystische Liebe im anbetenden Glauben, um mit leuchtenden Emotionen (mithilfe Shiva's Mantra-Yoga) all die mütterlicherseits erworbenen frommen Fundamentalismen, Ärger und Hass, reinzuwaschen; und Erbarmen, dharma-Nächstenliebe, Geben der feurigen Emotionen nicht-vorbestimmter, bedingungsloser Liebe, um (in Rama's tavistock-working-conference) die väterlicherseits gesetzten konditionierten Zwänge aufzulösen; sowie letztendlich sehr klare leuchtende Gedanken (Buddha's clear-bliss-of-intelligence). Erst dann ist Weiblichkeit nicht mehr von der Zweideutigkeit 'Gott ist die Liebe' befangen und kann in den Sternenwelten seiner nunmehr kosmischen Persönlichkeit den Zyklus des Mondes 'Tod-Auferstehung-Wiederkunft' verstehen, die Sonnenstrahlen der Großen Mutter akzeptieren und 'das Städtebauen der Göttin Venus' annehmen.



„An der Erregung meines Herzens habe ich seine Gegenwart erkannt, an dem Schwinden meiner Leidenschaften, am Zusammenschrumpfen meiner fleischlichen Empfindungen merkte ich seine mächtige Wirkkraft, am Aufstöbern und Entlarven meiner verborgenen Schwächen und Fehler stellte ich staunend die Tiefe seiner Weisheit fest. An der Erneuerung und Wiederherstellung meiner Gesinnung, das heißt meines inneren Menschen, stellte ich bis zu einem gewissen Grad fest, wie schön doch seine Gestalt war.“ (Bernhard von Clairvaux)



„Spät habe ich dich geliebt, Du Schönheit, so alt und doch so neu, spät habe ich Dich geliebt! Und siehe, Du warst im Innern, und ich war draußen, suchte Dich dort – und ich, missgestaltet, verlor mich leidenschaftlich in die schönen Gestalten, die Du geschaffen. Mit mir warst Du und ich war nicht mit Dir. Die Welt hielt mich lange von Dir fern, denn noch nicht warst Du in meinem Herzen, ehe ich Dich lernte in Gottes Vision. Du riefest und schriest und brachst meine Taubheit; schillernd erglänzend schlugst Du meine Blindheit in die Flucht. Auf einmal wehtest Du, und ich schöpfte Atem, atme zu Dir auf; ich kostete Dich, dass mich hungert und dürstet. Du berührtest mich mit Weisheit und ich entbrannte in Deiner Schöpfung.“ (nach Augustinus). Große Mutter, lehre uns, dass wir als Heilmittel Brot backen, als ein Symbol des Wortes, 'das aus dem Munde Gottes kommt'. Lass dieses Brot uns die Fähigkeit geben, Deine Weisheit in allen Herzen zu erwecken.



Vom komplementären hierarchischen Zusammenwirken der Generationen und Geschlechter
Die kontemplativen Stufen der Weiblichkeit zur erleuchteten Seele {Aufnahme Mariens in den Himmel} sind hierarchisch aufgebaut; komplementär vollzieht sich 'Mohammads Himmelsreise' in 'Bruderschaft in der Vaterschaft Gottes'; bei der 'Wiederkunft Christi' hingegen steht 'Buddha' über 'Rama', 'Rama' über 'Shiva', 'Shiva' über 'Krishna'; Christus ist also der Geringste unter seinen kulturell-kreativen Brüdern (Buddha, Rama und Shiva). Das Wesen Kulturellen Bewusstseins ist folglich nicht, in die Kette der Meister und Heiligen einzutreten, sondern über das Bewusstsein der Meister hierarchisch in das Planetarische Bewusstsein. Der Schlüssel zur Transformation, um in das Planetarische Bewusstsein einzutreten; das heißt also für Männer: „Nicht im eigenen Konzept von Gott verharren!“ [Projizierende Schatten, "der böse Geist und das dämonische Potential" im Weiblichen, können nur überwunden werden, wenn das altruistische Licht seelischen Gemeinwesens 'Gebt acht auf euch und auf die ganze Herde' (Apostelgeschichte 20:28; Sure 4:34) in den Männern glänzt.]



Tat und Vergeltung  „Sieht er mich, so lacht er mein, lacht mit frechen Spöttereien, mein Herz ist voller Pein / freundlich scheint er herzugehn, es ist kein Kommen, ist kein Gehen, endlos muss ich sinnend stehen / ich wache auf, muss schlaflos sein, ich möchte reden und schlucke es ein: finster stets die Düsternis, drohend stets der Donnerkrach / ich wache auf, muss schlaflos sein, möchte reden – grüble nach.“ (Shi-Ching, Das Heilige Buch der Lieder, 1000 bis 900 vor Christus). Was Frauen anbeten, tönt ihnen vom Charakter der Männer entgegen; der Name, den Männer verherrlichen, durchdringt die Persönlichkeit ihrer Frauen gewaltig.



Kol Nidre – breaking all vows at the day of atonement  Buddha, Tathagata, broke the law of fasting when he accepted to eat the bowl of rice and milk offered him by a woman; he broke the law of silence by answering the question of his disciples by saying 'I have found the way to liberation, have I ever spoken to you thus before'; he broke the rule in which he discovered the cause of Avidya that is the fall from Vidya (the spiritual knowledge) which means omni-science by investigating thinking in 'knowledge gained without the experience'. Buddha broke his most paramount principle according to which everything is conditioned, and found freedom from conditioning – and become human: Love is God. And what is God? God is love.



Es ist nicht seine Gestalt, nicht seine Erscheinung, es ist nicht, was er sagt: es ist Seine Atmosphäre, es ist das, was Ihnen Seine Gegenwart übermittelt, das, was Ihnen Seine Atmosphäre mitteilt. – Wenn Sie Ihre Gedanken zum Berg Kailas wandern lassen, um Shiva zu besuchen, wie er im Samadhi sitzt, Meister über die physischen und geistigen Funktionen, während Sie noch immer von Abhängigkeiten behindert werden, können Sie sich nicht auf Sein Bewusstsein einstimmen, aber der Einfluss seines mächtigen Wesens könnte Ihnen dabei helfen, diese Abhängigkeiten zu überwinden. – Was Buddha betrifft: Sein Bewusstsein zu erreichen würde Sie frei machen, denn er fand die Freiheit. Aber Er ist kompromisslos, so müssten Sie nicht nur ihre Wünsche aufgeben, sondern das Wünschen überhaupt [das Verschwinden von Verführen]
. – Krishna ist natürlich eine Vorwegnahme von Christus. Er ist Gott, der Kind und daher menschlich geworden ist. Und Rama, um seine Seele 'Sita' wiederzufinden, setzt er seine animalische Natur in den Dienst seiner himmlischen Natur [Agape: die Stimme der Stille im Dialog – das Bündnis der Treue besiegt des Eros Dämon]. Hazrat Pir Vilayat Inayat Khan, The Juliet Hollister Award for Creating Interfaith Understanding 2004



„Das erfuhr ich unter Menschen als Wunder größtes, dass Erde nicht war, noch Himmel darüber, Nicht irgend ein Baum noch Berg nicht war, noch irgend ein Stern noch Sonne schien, Noch der Mond nicht leuchtete noch das gewaltige Meer. Als da nirgends nichts war an Enden und Wenden, Da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes, und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister. Und Gott, der heilige. Du Allmächtiger, der Du Himmel und Erde gemacht hast und den Menschen so mannigfach Gutes gegeben hast, gib mir in Deiner Gnade rechten Glauben und den guten Willen, Weisheit und die Klugheit und Kraft, dem Teufel zu widerstehen, das Arge zurückzuweisen und Deinen Willen zu wirken.“ Das Wessobrunner Gebet (das älteste christliche Gedicht in deutscher Sprache).



„Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, mit der wir das Leben teilen, und die Schöne Mutter Erde, die uns erhält und lenkt.“ Lobgesang des Hl. Franziskus von Assisi


In einer Nacht sah ich Gott im Traum. Und Sie sprach zu mir: „Was begehrst du?“ – Was du selbst begehrst, mein Gott! – „O du bist es, den ich begehre, wie Du mich begehrst.“ – „Aber welches ist der Weg, der zu dir führt?“ – „Wer sich selbst entsagt, kommt zu uns.“



Confíteor Deo omnipoténti et vobis, fratres, quia peccávi nimis cogitatióne, verbo, ópere et omissióne: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa. Ideo precor beátam Maríam semper vírginem, omnes angelos et sanctos, et vos, fratres, oráre pro me ad Dóminum Deum nostrum.



Dass Männer auf spirituellem Retreat individuell von 'seligen Frauen' geführt werden – die Gottes Namen verherrlichen, dergestalt dass sie für den jeweiligen Exerzitant „zur Vergebung seiner Sünden die Gebete sprechen“ –, dies ist, was 'die selbstherrliche, zerstörerische Männermacht in der Welt' in schöpferischen Geist wandelt und es ist dieser Schöpfergeist, der, indem Ihn dann Frauen manifestieren und Unsere Erde humanistisch gestalten, Europas Kultur erhält.

 

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und Anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Der Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics Conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
Responsorium Graduale
The Cosmic Mandala
Neue Ethik in Unserer Zeit