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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2019   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 

 


W.  Mystik


Die Vier Stufen im Glauben an Die Große Mutter  
Die erste ist das Aussprechen der Worte: „Die Große Mutter!“ – ohne dabei irgendeine Regung im Herzen zu verspüren; dies ist der Glaube der Heuchlerinnen. Die zweite Stufe ist, „Die Große Mutter!“ zu sagen und von deren Wahrheit überzeugt zu sein. Dies mag Glaubenssatz jener Frauen sein, die in Selbstvergötterung fromm "Die selige Jungfrau" leben. Die dritte Stufe ist „Die Große Mutter“ durch ein inneres Licht zu erfahren; dies entspricht der kontemplativen Erfahrung auf der Ebene der himmlischen Sphären des Herzens. Die vierte Stufe ist ein Zustand der Glückseligkeit in der Vision der Allumfassenden, der Einen, alles Einschließenden, und dabei selbst die Dualität des eigenen Selbst aus dem Blick zu verlieren; dies sind Bodhisattvas, ihnen ist 'Die Leitung im Dialog der Frauen' anvertraut.
 

Wenn Frauen etwas sind, so sind sie personifizierte Übermittler Einer Sittlichkeit, die sich zum Worte melden. Wenn aber im Bewusstsein keine Bereitschaft vorhanden ist, die Große Mutter als 'die Krone' (Kether) anzunehmen, so fließt die Energie derselben in das Gebiet der Affektivität respektive in die Triebsphäre ab; daraus entstehen Affektausbrüche und Gereiztheit, Launen und sexuelle Erregungen, wodurch das Bewusstsein gründlichst desorientiert zu werden pflegt. (Carl Gustav Jung, in: Die Visionen des Zosimos).
 

Frauen, in denen Geldgier und Wut äußerst abgeschwächt sind, erkennen, was Leiden ist. In Frauen, die dazu noch ihre sexuelle Lust und allen kollektiven Hass restlos überkommen haben, ist 'Hysterie' (der Wahn und mit ihm der fundamentalistische Terror) ein für allemal erloschen, sie kehren nie mehr darin zurück. Haben Frauen sogar noch ihr Begehren nach Macht – Eigendünkel, Zerstreutheit und Verblendung – gänzlich überkommen, sind sie im Besitz 'triebfreier Gemütserlösung und Weisheitserlösung'; diese selber erkennend und verwirklichend, vermögen sie, als Personifikation femininer Hoheit, den Kriegen auf Erden Einhalt zu gebieten, indem sie im Dialog gerecht und weise zur ganzen Menschheit sprechen. Diesen »Friedensfürstinnen« gilt unser Sehnen.
 

Entschlüsselung der komplementären Polarität der Geschlechter  Männer und Frauen unterscheiden sich in der Art ihrer Intelligenz; sie sind zueinander komplementär. So haben Männer ein besseres spirituelles Abstraktionsvermögen und auch ein viel besseres planetarisches Vorstellungsvermögen, sie sind bei mathematischen Schlussfolgerungen Frauen überlegen; ihr niedriger Testosteronspiegel korreliert mit besseren Leistungen: Musik {Klang} ist zu ihrer Entwicklung besser als "Frauen". Komplementär muss das weibliche Gehirn vor maskulinisierenden Einflüssen geschützt werden; hier gilt es zuerst Einbildung (Anbetung) und geistiges Sprechen in Gemeinschaft zu entfalten – sonst entwickelt sich manisches Kopulationsverhalten. Schwierigkeiten, angemessene Handlungen auszuführen, zeigen sich bei Frauen bei Nichtausbildung des analytischen Denkens im Alter; und bei Männern, besonders wenn ihre spirituelle Dimension in der Jugend vernachlässigt wurde und sie das Heilige nicht schützen: 'Wie edel und lauter auch die irdischen Bilder sind, alle sind sie ein Hindernis dem Bild bar jeder Form, das Gott ist' (Tauler): das Universum. (nach Wickler, W., Seibt, U.: Männlich - Weiblich. Ein Naturgesetz und seine Folgen. Heidelberg 1998)
 

Echter Wandel ist nur möglich, wenn Frauen die Herausforderung annehmen Behaglichkeit aufzugeben, um beruflich die Männer auf deren individuellen spirituellen Pfad zu führen, und Männer nicht mehr der Versuchung nachgeben weibliche Verliebtheitsmacht für die Gewinnmaximierung der Nationen zu missbrauchen, sondern in Seelenzeit heilen, sodass wir das globale Kulturelle Wertesystem im Dialog durch unser ständiges Lernen stärken.
 

Gewalt zwischen Völkern – hervorgerufen durch die These „Genussehen, Kriege, 'Scheidung und Wiederheirat' sind gottgewollt!“ – wird durch das Eindringen heiliggemäßer Frauen in die spirituelle Männerwelt enden. Dann wird auch die Aggression unter Frauen schwinden, da Männer beginnen werden in heiliger Bruderschaft Schwesternschaft der Frauen zu fördern.
 

Mystische Religion – ein heiliges Experiment  Jeder Mensch erwächst zuerst blind in sein falsches Selbst hinein; in dem 'wahren Selbst', der Weiblichkeit Gottes entgegen, öffnen sich seine Augen für Unsere Erde, der Menschheit zugewandt. Jedoch nicht durch spirituelle Anstrengung wird 'Der Himmel – die Befreiung zur Weiblichkeit' erreicht, sondern durch 'Anbetung und mystische Ekstase' (nach Buddha: Satipatthana; nach St. Teresa von Ávila: la mortificación = der Herr; 'dies meint nicht Abtötung der Triebe, sondern ihre Erfüllung mit heiliger Intention' {Martin Buber}); Heiligkeit-Geben: andere von Selbstverfangenheit von sich selbst befreiend sich »Die Frau« 'Gebenedeit unter den Weibern' von sich selbst befreit, was von ihrer Seele den Schleier vor dem Auge hinweg nimmt, den Geliebten zu erkennen, um mit Weiblichkeit – in Seiner Kraft, die in Ihr lebt – ein anderes, neues Leben zu manifestieren. Diese Dritte Maria, die Mystikerin in unserer Zeit, erfährt sich nicht nur als passive Empfängerin, sondern Sie 'weiß sich zu einer partnerschaftlichen Liebesbeziehung eingeladen, die gelebte Freundschaft mit Gott und Christus, in der sie als ebenbürtige Partnerin Gottes anerkannt wird'. Und diese außergewöhnliche Freundschaft gelingt, weil Sie gelernt hat 'von einer mystischen Gegenwartserfahrung in Beschlag genommen zu sein; so dass sie ihre geistlichen und psychischen Energien, die die peripheren Aktivitäten von Psyche und Sinneswahrnehmung sind, vorübergehend herabsetzen, sogar ganz außer Kraft setzen kann (Waaijman, Encyclopedie van de mystiek, Joris Baers u.a. (Hgg.), Kampen und Tielt, 2003). Diese Erfahrung ist eine Begleiterscheinung von: 'Immer dann, wenn die das menschliche Leben beherrschenden kollektiven Obervorstellungen in Zerfall geraten, in einer solchen Zeit gibt es notwendigerweise eine ganze Anzahl von Individuen, die in höherem Maße von den numinosen Archetypen ergriffen sind, welche sich, um neue Dominanten zu bilden, an die Oberfläche drängen' (C.G. Jung (1944/2011), Psychologie und Alchemie; Bhagavad-gita 4,7; Sure 28,76).
 

'Hänsel und Gretel' und 'Die Befreiung der Kinder aus der Hexe Gewalt' – eine Analyse
Missdeutungen von »Mohammeds Islam« haben große Irrungen über den ganzen Erdkreis gebracht. Doch welches Geheimnis birgt die Freundschaft von »Maria und Elisabeth« – ist es doch unmöglich für zwei Königinnen denselben Mann zu nutzen! Groß ist die elektromagnetische Abstoßung zwischen 'Weisheit der Frauen' und dem Eros-Begehren 'Gott-herrlicher Männer'; zudem sind gegenseitige Freundschaft, Anziehung und Zuneigung vieler Frauen noch sehr stark der orthodoxen Volksfrömmelei profaner Männerherzen zugewandt; hingegen stehen 'die Jungfrau in der Welt' und der 'spirituelle Amtsträger', in triftiger Sympathie zueinander gezogen, Notre-Dame, ihrer Meisterin Sonne, in protestantischer Manier feindlich gegenüber. Der Löwe – angetan mit der Sonne – frisst der Jungfrau Seele, begräbt ihre Quelle, von der aus wohl göttliches Handeln in die Welt gebracht wird, mit dem Fell seines Eros; der Frosch, in seinem dunklen Brunnen, quakt, dass es die Drachenhöhle nicht gibt – bevor er stirbt. Demgegenüber feiert »Die Bodhisattva« ihren Sieg durch den in ihre Welt 'wiederkehrenden Maitreya'; die Prophetische Weiblichkeit bringt Ihre sammelnde Kraft durch Sinnlichkeit hervor; nur so erleuchten wieder »Sonne, Mond und Sterne«. Ob selige Weiblichkeit und sinnliches Prophezeien zueinanderfinden, wird durch 'Gretels Tat' bestimmt: 'Der Hexe Tod im Backofen' durch 'die Magd des Herrn' (Hohelied 3:4) befreit zur Einheit. Um das Wirken von 'Gottes Weiblichkeit' im Schöpfergeist des Prinzen erkennen zu können, muss 'der reine erhöhte Körper sowie die reine Rede und das reine Bewusstsein des Buddha' (XIV. Dalai Lama) erlangt sein; mit 'Erwachen des Erhöhten Herzens' vermögen Frauen Sich Selbst in Worte zu fassen; im Licht 'vom Geist beseelt' (1 Thessalonicher 5:23) schwinden Angst und Verdrängung: der Hexenbann ist gebrochen. Wo es an kultureller Schöpferischkeit in Gemeinschaft mangelt, kann man Männer finden, die spirituelle Überlegenheitskomplexe an den Tag legen, zu denen sich Frauen gern, komplementär im frommen Unterlegenheitsdrang [Minderwertigkeitsnarzissmus durch fehlende geistige Praxis], hinzugesellen. Doch alles, was das Weibliche sich seelisch und auf der kosmischen Ebene verbietet, wird übermächtig als Geißel blutigster Kriege enden: Israel kämpft für die Große Mutter; 'die Wölfe der Großen Mutter', Irans Nuklearbombe und das Russische Heer, für "die russische Idee" – das sind die Töchter.
 

Die Sonne spricht zum Mond: Weder Meine Erde noch Mein Himmel vermögen Mich zu fassen, denn im Herzen Meines getreuen Dieners ist Meine Wohnung. Und du dachtest, du seiest der Beobachter – der wahre Zeuge ist Mein Licht in dir. Und so wirst du nun dein Leben in die Hand nehmen und mit unendlicher Sehnsucht es den Sternen zu Füßen legen.
 

Frauen mag für ihre Rede im Dialog 'Sehen der Situation, Hören des Schreis der Menschheit', der kulturelle Geist erleuchteter Männlichkeit hilfreich sein. Jedoch werden in Abwesenheit von weiblicher Seelenstärke weder Kirchenfrömmigkeit, noch weltlicher Verstand, noch hausbackene Sinne erkennen und verstehen. Es ist die weibliche Seele, die hört, sieht und spricht. So können die Emotionen der Frauen auf den Organismus 'Planet Erde' heilend wirken, wenn Frauen statt die Männer predigen, und zugleich alle spüren: „Das hört die Seele gern!“ Doch gesetzt den Fall, wir erkennen: die Seele will Schönheit, Religion – warum denn nicht selbstsüchtige Spiritualität, Lust, Spaß und paternale Macht?
 

'Weder nach innen noch nach außen gerichtetes Bewusstsein, noch beides zusammen, noch unkultiviertes oder ein ungezähmtes Frausein, weder wissend noch unwissend, unsichtbar und unbeschreiblich, nicht greifbar, frei von Besonderheit, unvorstellbar und undefinierbar: Das Bewusstsein Gottes Weiblichkeit – absoluter Frieden, reine Seligkeit, ohne Dualität; und damit 'das zur Ruhe gekommen sein' aller verwandten Existenzen.' Mandukya-Upanishad 7
 

Mysterien der Weiblichkeit  Der Verstand kriegt von den zwei Ereignissen, Seelenerweckung (Antimaterie) und persönliche Entfaltung (Materie), nur eines mit: Persönlichkeit – so vernachlässigen wir fälschlicherweise die Entfaltung unserer Seele. Vom Blickpunkt der Seele aber, ist alles genau anders herum: indem Männer nur Persönlichkeit nehmen, schaffen sie, in göttlicher Macht, sich zerstörende Welten, platzieren Frauen in das Nichts oder als Singularitäten einander sich abstoßender, isolierter, kämpfender Persönlichkeiten. Indem Männer den Traum ihrer Seelen geben, erschaffen die Frauen als Schöpferinnen das humane Weltall. Das weibliche 'Auge des Mitleids, welches sieht', sieht sich noch nicht; doch erst dadurch wird ‚die Frau für den Mann‘ (1 Korinther 11:9). Die seelisch-spirituelle Frau ist für den spirituell-kulturellen Mann, dies ist ‚der Neue Bund Gottes mit dem Menschen‘ (2 Korinther 3:6): des Mannes Schöpfergeist für Sie, die spirituelle weibliche Seele für Ihn; hier beginnt 'eheliche Liebe' die Grundlage Planetarischen Bewusstseins zu werden, wenn der Geist der Liebe für 'hl. Maria' zum Menschen, für 'den Herrn' zur Göttin geworden. Gemeinschaft ist der Humanismus der Männer mit Einer auferweckten heiligen Gottesnatur spirituell-schöpferischer Weiblichkeit.
 

panta rhei – Alles fließt  Unsere Zeit – 'Weltzeitalter des Kali {Streites}', das dunkelste Zeitalter auf Erden – ist durch viele Auseinandersetzungen charakterisiert, aus geringstem Missverständnis kann ein großer Streit entstehen: weshalb? Das Kosmische Werk von Mann und Frau – Christus-Materie, die äußere Begeisterung der göttlichen Mutter – muss marianischen Odem, Inneres Feuer des herabkommenden Schöpferischen Geistes enthalten. 'Die Sonne transzendentalen Denkens verbrennt jede Betätigung auf der Ebene der Illusion' (Alice Bailey, Kosmisches Feuer): davon strömt offenbarte Inspiration. Männer, die dies empfangen, weil sie ihr egoistisches Denken in das Vakuum des Universums gekreuzigt haben, empfinden dies als 'Feuer der Seele' (Pascal, Mémorial, Nuit de Feu)], die sehnsuchtsvolle Quelle des kreativen weiblichen Bewusstseins; vorausgesetzt, das 'elektrische Feuer' der Weiblichkeit entstammt heiligem Wasser, den innerlichen Stufen des auf- und absteigenden göttlichen Geistes. Werden die spirituellen sowie die geistigen Praxen eingehalten, wird sich, aufgrund einer herabkommenden universalen Vernunft und dem aufstrebenden kosmischen Bewusstsein, auf das größere Ganze schließen lassen. Wenn es mangelt, sich über das Individuelle und Persönliche hinaus zu erheben, schließt dies Ethik aus; denn wäre auch 'der Schöpfergeist der Männer'. . . Solange Frauen nicht ganz Seele geworden sind, bringen sie Widerstand hervor. Sind Frauen hingegen »Herr« {Nächstenliebe} geworden, haben sie zu ihrem Gebet im Dialog gefunden: O mein Herr und mein Gott. Du, der über uns ist. Du, der einer von uns ist und Der auch ist in uns. Gib, dass alle Dich sehen – auch in mir; Dass wir den Weg bereiten für Dich; Dass wir Dir danken für alles, was uns widerfährt: dass wir dabei nicht vergessen, der anderen Not.
 

Von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fevronia (Rimsky-Korsakov)
Wenn der Genius seinen Schöpfer sieht 'wird durch das Licht der inneren Beschauung das Innerste seiner Seele so in Gott ausgedehnt, dass es über die Welt und über sich selbst hinausgehoben wird; im Lichte Gottes über sich selbst hinaus entzückt, erweitert seine Seele sich in tiefsten Inneren' (Gregor, Dialoge II); weißer Nebel deckt sein unvollkommenes, kleines Selbst zu und Planetarisches Gewissen strömt ihm auf. Seine Seele schaut aus erhöhten Zustand unter sich hinab 'wie süß das Mondlicht über den Hügeln schläft' (Eric Malpass) und 'begreift mit einem Mal, wie klein das ist, was er im erniedrigten Zustand nicht zu begreifen vermochte' (Gregor, ebenda). Da schaut er die Größe des vollkommenen Wesens. Sie spricht: 'Sag, wer ist dein Herr!' Er antwortet: 'Du bist mein Herr.'
 

Vom heilenden Einfluss der Seele der Männer auf die Wunde 'Weiblichkeit'
Ethik lässt sich nicht erreichen, indem wir unser Denken durch spirituelle Meditation wegwenden oder unsere Gefühle zwingen ein imaginiertes Objekt frömmig anzubeten oder gar direkt 'Die Liebe, Den Liebenden und Die Geliebte' kontemplieren. Denn in der Zwischenzeit wirken all die aufgerührten Kollektiv-Emotionen in uns, die wirklich Schrecken erregen können. Es gibt Dinge, die zu qualvoll sind, als dass wir uns einfach ihnen stellen könnten, infolgedessen begraben wir sie im Unbewussten und dort nagen sie und verursachen eine dauernde Wunde, die sich immer mehr vertieft und schlimmer wird: wir erkennen nicht, wie das Charakter und Persönlichkeit beeinträchtigt, indem es uns bitter, zynisch macht! Es ist keine gute Idee, das alles einfach ohne es zu berücksichtigen durch Beten oder Meditieren zu umgehen und zu verdrängen. Wir müssen uns dem stellen. Man heilt eine Wunde, indem man den Verband abnimmt und sie reinigt. Das ist natürlich schmerzhaft, aber es muss an die Oberfläche kommen; anstatt es außer Acht zu lassen, nur weil man ihr nicht ins Gesicht sehen kann. Um sich den kollektiven Wunden zu stellen, reicht es nicht, sich nur damit zu konfrontieren – was bedeutet, nur dahin zurückzukehren, wo man vorher war; wir müssen begeistert und inspiriert sein.
 

Wenn der seelenvolle Mann in der göttlichen Weiblichkeit wirkt, dann liebt er sein Werk. Und wo nun die göttliche Weiblichkeit ist, in der Schöpferischer Geist sein Werk wirkt, da ist Das Werk so groß, dass dieses nichts anderes ist als Liebe; diese Liebe ist das Planetarische Bewusstsein (Maitreya; der wiederkehrende Christus) selbst. Die schöpferische Seele liebt sich selbst, ihre Natur, ihr Sein, ihre Gottheit. In der Liebe, in der die Seele sich liebt, darin liebt sie alle Geschöpfe, nicht als Geschöpfe, sondern: die Geschöpfe als Seele. In der Liebe, in der der Männer Seele sich liebt, darin liebt Gott alle Dinge. (nach Meister Eckehart)
 

Eine Frau, die Freundschaft mit guten wie mit schlechten Frauen, mit klugen wie mit törichten, mit niedrigen und mit hohen pflegt, bringt Segen – sei es zu sich selber oder zu den anderen, deshalb sind jene Frauen weise, die in ihrer Hauskirche Bekannte wie Freundinnen behandeln; hingegen sind Männer Dummköpfe, die Kulturell Kreative, die ihre Seelenfreunde sind, wie Bekannte behandeln. Ehepaare, die seelenvolle Frauen und Kulturell Kreative wie Fremde behandelt, sind ungebührlich – ihnen ist nicht zu helfen.
 

Seelenzeit  Der Erhabene, der in der Ewigkeit wohnt, spricht: Ich verweile an dem hohen und heiligen Ort mit denen, die reuig und demütig sind. So spricht der Hohe und Erhabene, der ewig Thronende, dessen Name «Der Heilige» ist: Als Heiliger wohne ich in der Höhe, aber ich bin auch bei den Zerschlagenen und Bedrückten, um den Geist der Bedrückten wieder aufleben zu lassen und das Herz der Zerschlagenen neu zu beleben. (Jesaja 57:15)
 

Wenn Frauen sich darüber klar werden wollen, was unter »Seele« zu verstehen sei, so müssen sie auch Männer angeben, mit deren Hilfe das seelenvolle Weibliche zu seiner spirituellen Schöpferischkeit kommt, anders hat das Wort 'Seele' keinen Sinn. Andererseits ist es vom prinzipiellen Standpunkt ganz falsch eine Ethik nunmehr auf 'seelische Männer' gründen zu wollen. Es ist ja in Wirklichkeit umgekehrt: die seelenvollen Frauen entscheiden darüber, was sie in ihrer heiligen Schau denken wollen. ('Heisenberg zitiert Einstein' in Werner Heisenberg: Der Teil und das Ganze. Gespräche im Umkreis der Atomphysik).

 

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
   Zerstörung von Religion, Bildung und Kultur
J. Religionskriege
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge