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composer Tiagaraja Adil Christoph Allenstein, © 2018   
aus:  Millennium Music Poetry  DAS BUCH DER GESÄNGE  

 
   

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J.  Religionskrieg


Frauen, die niemals Bräute werden, Frauen, die einen Sohn als Nachfolger zeugen sollen, Frauen die Konkubinen sind – das ist der Krieg, der furchtbare Krieg! Warum kommen wir nicht endlich zum Dialog zusammen und machen Frieden?! – Wann wird dies sein?
 

Von Kriegerischem Wirken und Dem Kulturellen Schönen  'Geschichte ist ein Gewebe von Gemeinheiten und Grausamkeiten, in dem von Zeit zu Zeit einige seltene Tropfen Reinheit aufglänzen; dass dem so ist, rührt zudem daher, dass es nur wenig Reinheit unter den Menschen gibt' (Simone Weil). Es wird immer Menschen geben, die mit Kraft und Freude das Schlechte in der Welt mit dem spirituellen Guten, sprich 'Vater & Sohn' bekämpfen. Während transkulturelle Engel lieber 'das Böse' von dem Schönen verklären und mit menschlicherem Zusammenleben, der Menschheit die Zukunft des Gemeinsamen Raumes erschaffen, eine Neue Welt erbauend; dies sind jene, die in Freiheit 'Die Große Mutter im Himmel haben' (Galater 4:26), sowie in Buddha, in Fatima wie auch in Krishna 'den Christus' erkennen; diese Gläubigen aber sind gänzlich verschieden von jenen, die in Absichten und Handeln unterstützen, was ihre 'Halbgötter oder geehrten Vorfahren' im Sinn haben. Zwischen diesen beiden Gruppen kann es niemals zu einer Einheitlichkeit im Wollen und Tun kommen. Den einen geht es um Moral, um Gerechtigkeit, richtiges und falsches Handeln; Neue Ethik geht zusätzlich eine tiefe emotionale Verbundenheit ein mit dem kulturellen geistigen Weg, der in Verflechtungen mit der Großen Mutter verbunden ist – die Emotionen schlagen hoch, alte Wunden brechen auf und 'nur indem man gute Tugenden, Sammlung und Weisheit entwickelt, lassen sich die verwickelten Verflechtungen des Leidens entwirren und überwinden' (Ajahn Tong) – aber es gibt dazu keine Alternative. Das Wort 'Gottes Liebe' ist das beladenste aller Menschenworte. Keines ist so besudelt und zerfetzt worden. Männer mit ihren Interreligiositäts-Parteiungen haben dieses Wort zerrissen; sie haben dafür getötet, sind dafür gestorben, und sie morden weiter einander und sagen „In Gottes Namen“. Wir müssen die achten, die dies verpönen, weil sie sich gegen das Unrecht und den Unfug jener auflehnen, die sich so gern auf die Ermächtigung durch 'Allahs Liebe' berufen als ihr Begehren. (Martin Buber, Autobiographische Fragmente)
 

Die Vereinigung aller Völker in einer umfassenden Sache, transkulturelle Religion, wird durch die Kulturell Kreativen und den Beistand Notre-Dames erreicht. Doch jedes Mal, wenn dies mächtige Werkzeug für die Schöpfung erschien (Bhagavad-gita IV,7-8; Johannes 14:16; 16:7), wurde es von der Liebes- und Kriegsgöttin Kali verhindert: „Schaff mir den Himmelsstier, sonst lass ich auferstehn die Toten, dass sie fressen die Lebenden!“ (Ištar, Gilgamesh-Epos): Die gefällige Göttin lässt sich vom Eros des Mannes lieben, um zu herrschen; diese Krankheit [Neurose: Krieg der Väter und Söhne (Johannes 19:7) / Psychose: das Elend 'Arbeit, Krankheit, Tod' aus der Büchse der Pandora] dauert fort bis auf den heutigen Tag. Sohnpräferenz, Genussehe, Wiederheirat – das sind die Hintergründe für den Krieg. Und nicht daran, dass eines Mannes narzisstischer Eros, Gottes Persönlichkeit in Frauen hervorbringt (création), erkennt man, ob seine Seele erwacht ist, sondern daran, wie im kulturellen Dialog sein selbstentäußerter Blick das kollektive Leid in Frauenherzen erlöst (décréation). Die Jagd nach Profit, ohne an mögliche negative Folgen zu denken, kann, wenn sie erfolgreich ist, zweifellos große Freude auslösen – doch letzten Endes entsteht Leid. Die Moral von Genussehen (Hotelwesen) in Europa zu schaffen, ist der Höhepunkt der Kriminalisierung von schöpferischem Zusammenwirken von Mann und Frau; gleichbedeutend mit jenem "Gesundheitswesen", das Psychiatrien anbietet für Frauen, die nicht gewillt sind, sich dem Zugang zu 'Macht, Beute, Profit' zu unterwerfen. Wenn Väter also "Gutes tun" und Liebe zu einem Handel machen, einen übermäßigen Profit erwartend, während ihre Töchter sich 'das Erlöschen aus des Lebens Teufelskreis' wünschen, dann sollten Mütter wissen, dass ein solches System zu Bürgerkrieg führt. So scheinheilig im Aufbau der 'Schönen Welt im Planetarischen Bewusstsein' werden wir keinerlei Fortschritte machen!
 

'Die Bedingungen, um deren Erfüllung ihr vorrangig Sorge tragen sollt, sind solche, unter denen euch die Schamteile erlaubt worden sind' (Bukhari). Um im Höchsten und Äußeren zu wirken, bedürfen die Geschlechter der Übereinstimmung im Innersten und im Reinsten.
 

'Die Sonne ist am Himmel erloschen, und rings herrscht schreckliches Dunkel' (Homer, Odyssee 20. Gesang): Nicht 'die Göttin' – universale Wahrheit jenseits der Illusion – sondern der Planetarische Geist selbstverwirklichter Frauen als geistliches und kulturschaffendes Netzwerk einer Neuen Erd-Ordnung steht im Mittelpunkt. 'Während das Schöpferische nur das Zeugende ist, dem die Wesen ihren Anfang verdanken, indem die Seele von Ihm stammt, ist das Empfangende das Gebärende, das den Samen des Himmlischen in sich aufnimmt und den Wesen ihre leibliche Organisation gibt' (I Ging 2). 'Gleichberechtigung der Frau' setzt jedoch voraus, dass der Männer Genius am Zenit spiritueller Macht kehrt macht, um somit 'Der Frau' ihren Raum in der Mitte der Gemeinde einzuräumen. Dann erst, wenn 'eine Dienerin zur Erbin ihrer Herrin wird', kann Schöpfergeist Geliebter sein.
 

Warum überwiegt das Böse und brechen Kriege aus?  Weil den Männern die Stimme Eines Gewissens der Frauen fehlt, und weil Frauen ihre Männer auch nicht zum geistlichen Dialog in transkultureller Gemeinschaft [Koinonia] rufen. Jedoch können Frauen nicht zu ihrer Seele, dem ureigentlichen Frau-Sein finden, wenn sie nicht zuvor diesen schweren Fehler korrigiert haben, der in ihrem Leben existiert. Das unverblümte Bild eines Ethos in spiritueller interreligiöser Erziehung erfordert Liebe und Zusammenarbeit in intuitiver Schöpferischkeit, statt globale Geschäftsbeziehungen in Abschottung und Nationalismus.
 

Wie es in der spirituellen Praxis der Männer Stufen eines 'Aufstiegs zu Gott' gibt, so gibt es komplementär auch die Stufen jener seelischen Kräfte, durch die Frauen geistig von den tiefsten zu den höchsten Dingen aufsteigen. Die Stufen sind, von den äußeren zu den inneren, von den zeitlichen zu den ewigen Dingen: Sinneswahrnehmung, Vorstellungskraft, Herzensverstand und Seelenvernunft, Einsicht und Emotion jenes Geistes, der 'Funke des Gewissens' heißt. Diese Stufen – die eingepflanzt sind durch die Natur, verunstaltet durch Schuld, neu gestaltet durch Gnade – müssen gereinigt werden durch Gerechtigkeit, dann ausgebildet durch Wissen, sodann vollendet durch Weisheit. (Bonaventura, Itinerarium mentis)
 

„Wenn Sie also die Gewalt abstellen wollen, wenn Sie die Kriege beenden wollen, wieviel Lebenskraft, wieviel von sich selbst widmen sie dieser Sache? – Bedeutet es Ihnen denn nichts, dass Ihre Kinder getötet werden, dass Ihre Söhne zum Militär kommen und schikaniert und abgeschlachtet werden? Ist Ihnen das gleichgültig? – Mein Gott, wenn Sie das nicht interessiert, was dann? Ihr Geld zu hüten? Es sich gutgehen lassen? Sehen Sie nicht, dass diese Gewalt in Ihnen selbst Ihre Kinder vernichtet? Oder betrachten Sie das nur als etwas Abstraktes?“ Jiddu Krishnamurti, Total Freedom: The Essential Krishnamurti
 

Wenn das selige Seelische im Weiblichen nicht da ist, und eine Frau hat nur den Mann, dann ist sie gleichsam der Hammer für die Nägel ihrer eigenen Kreuzigung; andererseits, sind Männer ohne Seelenzeit, das heißt den selbstlosen Dienst am Gemeinwesen, vielleicht in der Lage das Universum zu begreifen, aber außerstande kultureller Mensch und Partner ihrer Frau zu sein – und Weiblichkeit muss weiterhin das männliche Ego umtanzen. . .  
 

Sohnpräferenz und der Militarismus  Auf unserer Erde fehlen fast 200 Millionen Frauen (arte-doku: Bloß keine Tochter, 2018) und nicht nur 'auf den Fidschi-Inseln werden die neugeborenen Mädchen oft umgebracht, und zwar mit der ausdrücklichen Begründung, dass sie für den Krieg unnütz seien' (Georg Simmel): 'In diesen Kriegen um das Erbe der Welt werden Kontinente angesetzt, Indien, China, Südafrika, Russland, der Islam aufgeboten, Taktiken gegeneinander ausgespielt werden' (Oswald Spengler, Der Untergang des Abendlandes Bd II.72) – ledige Barbaren werden es sein, deren unweigerlich anwachsendes kriegerische Unbewusste, sich Bräute in Europa zu rauben, stärker sein wird, als jener Friedenswunsch triebabgestillter Damen, die, nach Familienzusammenschlussgenuss, ohne lebendige Allmacht ihrer göttlichen Persönlichkeit, ruhebedürftig, dem Dialog allzu gern beiwohnen.
 

Blick in die Geschichte oder Vom Verlust der humanen Kultur
Das Sternenlicht der Großen Göttin, befähigt Frauen auf das ihnen Gleichartige sowie auf das unter ihnen Stehende, auf das Niedere, zu blicken. Das strahlende Sonnenlicht der Großen Mutter verleiht ihnen die Fähigkeit, das Höhere zu betrachten. Indem sie sich aber dann der Großen Göttin gleichstellten und nur auf das unter ihnen Stehende, das Niedere, blickten, wandten sich Frauen ausschließlich dem natürlichen Licht zu – dabei sanken sie in die materielle Geschäftswelt hinab und indem sie sich dort mit den Männern psychisch verbanden, verloren sie zugleich ihr göttliches Licht, jenes Licht, das sie befähigte, das Kulturelle, den vom Himmel herab lenkenden schöpferischen Geist, zu bestimmen. Die Menschheit geriet so in den Zustand der Zerrissenheit. Der Ruf der Derwische „Nicht Al-Lat, sondern Allah!“ tat noch ein übriges. (nach Ficino, De amore 4.2)
 

Das 21. Jahrhundert ist von erwachender Feminität geprägt, in der Frauen – entsprechend ihres Alters und mit welchem Mann sie noch verbunden sind – Ansprüche auf ihre eigene Identität anmelden, indem sie ihre unterschiedlichen moralischen Ansinnen – sei es auf instinktive, "sprachlose" Art und Weise (durch Aura, Gestik, Mimik) oder mit weinerlich-frommem Gemüt oder sexuell-eloquentem Bewusstsein – durchsetzen wollen: dies lässt nationalistische, dynastische und religionsfanatische Imperien Kriege um die Erd-Herrschaft führen. Kulturell Kreative schaffen hingegen jenen Schöpferischen Raum, in dem spirituelle weibliche Ausdruckskraft eine überschreitende ist: ohne nationale Spaltungen.
 

Licht auf ein Licht  Der dem Äußerlichen zugewandte Mensch wird äußere Hüllen eines Menschen begehren; ein herzerwachter Mensch wird die sensiblen Lichter im anderen erkennen, die diesen ein Leben lang berufen erfolgreich werden lassen; seelenbewegte Menschen erblicken vermittels Intuition in der Seele des anderen Geschlechts die Kraft jenes Geistes zur Menschheit, der das Felsfundament für Teamarbeit im Licht der Ehe ist. Mit anderen Worten, die Geschlechter sind einander komplementär zur Seite gestellt: 'Eine Frau sieht mit dem geistigen Licht ihres Mannes; ein Mann wird schöpferisch mit der Herzenswärme seiner Frau – 'nicht als Echo, sondern in überstrahlender Wirklichkeit manifestiert Sie' (Swedenborg, Delitiae sapientiae de amore conjugiali 168). Eine Frau weiß von der schöpferischen Seele ihres Mannes das, was innerhalb des Rahmens echter religiöser Anbetung durchbricht; allerdings bleibt der Weiblichkeit nur ihre Strahlkraft erhalten, wenn Männer gute Meditative und ausgezeichnet in planetarischer Kontemplation sind.
 

Der Derwisch  'Gleich einem Hofnarren spottet Christus jeder Sitte und verachtet gekrönte Häupter, gleich einem wandernden Troubadour hat er keinen Ort, sein Haupt hinzulegen. Gleich dem Clown in der Zirkusparade verhöhnt er die gegebene Autorität, indem er – auf einem Esel! – in die Stadt einreitet, umgeben von königlichem Prunk, während ihm keine irdische Macht zur Verfügung steht. Wie ein Bänkelsänger besucht er Banketts und Parties. Zum Schluss wird er von seinen Widersachern in die Spottkarikatur königlicher Gewänder gekleidet. Tatsächlich könnte man sagen, dass Jesus unmittelbar vor der Kreuzigung zum König der Narrheit gekrönt wurde. Unter Gekicher und Gespött wird er gekreuzigt, über seinem Haupt ein Zeichen, das seinen lachhaften Anspruch deutlich macht.' (Harvey Cox, Das Fest der Narren). 'Durch den Willen Gottes bist du aus einer unfruchtbaren Frau geboren, hast die Fesseln der Zunge deines Vaters (Lukas 1,7.64) durchtrennt, hast als Morgenstern auf die Sonne verwiesen, die dich erleuchtet hat. In der Wüste hast du den Völkern den Schöpfer gepredigt, das Lamm, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. In deinem Eifer hast du den König zurechtgewiesen, dir wurde das erhabene Haupt abgeschlagen, dir, dem erlauchten Wegbereiter des Herrn, der unserer Loblieder wahrlich würdig ist.' (Byzantinische Liturgie, Tropar-Kathismata). Dieser wird nicht durch das Schwert Kalis gerichtet – die Engel dienen Ihm (Matthäus 4:11).
 

Schöpfungsarkana  Mond und Sonne, der Derwisch als Saturn, Planet Venus als die High Priestess, Jupiter (Rama) ist Council Chief, und Hohepriester ist der Mars. Dann wird 'die Nachtigall der Sonne' singen: „Ich habe dem Meer mit allem schuldigen und leidenschaftlichen Respekt gelauscht. Ich weiß, wovon ich spreche und worüber ich schreibe“ (Debussy).
 

Beginnen Männer Spiritualität ohne Gemeinwesen, kennen sie nur 'den allmächtigen Gott ihrer Herrschaft Seiner Persönlichkeit' – die Herrliche Dame, des Männlichen Seele verleugnend; so aber ist 'Finden der Braut' nicht möglich: Frauen bekommen in Folge Vergewaltigung und Missbrauch ihres Selbst zu spüren. Indem sich Frauen nur 'den allmächtigen Gott ihrer persönlichen Feminität' meditieren, erlauben sie den Männern sich ein Selbst zu konstruieren, das in vollkommener Weise intellektuell überlegt, ohne die Fähigkeit emotionaler Anteilnahme hineindenken zu brauchen – dies ist nicht möglich ohne psychische Vergewaltigung und physischen Missbrauch zu erfahren: ohne das Gemeinwesen »Schöpfung« werden Männer zum Einarmigen-Bandit-Automat ihrer Frauen.
 

Isis und Osiris  Im ägyptischen Mythos muss Osiris sich zuerst von seinem Bruder in den Sarkophag gefangen nehmen und einschließen lassen: ein jeder Mann muss simultan zum äußeren Leben erst 'Inneres Leben' entwickeln, während er von seinem 'frommen Bruder' in Kontemplation, Ritual und Gesang den Tod seiner Libido erfährt. Dann kann 'Taufe des Johannes' folgen; in jahrelangem gewissenhaftem spirituellem Training [durch Kontrolle des Atems, durch die Stärkung des Willens in Gott, sowie durch Aufnahme der Elektrizität aus der Sphäre imaginierter Anbetung – Kraft innigster Gebete] muss er als Adept alles subtile Mentale läutern zur Heilung und Verklärung seines ungezügelten Eros (Leviatan): Der Sarkophag reist mit dem Strom (dem Nil) zur Mündung, wo der große Fluss des Bewusstseins in den universalen Ozean übergeht. In Erweckung seiner mystischen Vision lernt er dann, die Kraft seines Göttlichen im Inneren auf die Projekte in das Leben und in der Welt zu übertragen: Sodann taucht der Sarkophag an der Meeresküste auf, doch jetzt mit einem Weihrauchbaum verwachsen. Komplementär muss Weiblichkeit auf ihrem Initiationsweg (prostratio: „mein Herr“; initiatio: „mein Meister“; contemplatio: „mein Geliebter“) im Spiegelpalast der Seele kollektiv das Weibliche sowie individuell das Männliche führen. Ritterschaft, das nigredo-Gelübde, hängt vom gewissenhaften Ruf ab sich seinem Seelen-Ideal zu weihen und der Befähigung sich spirituellen Trainings zu unterziehen. Die Stufen: (1) nigredo: man sieht die Sonne um Mitternacht {anima: Die Göttin; genauer: Der Herr, der in spirituellen Frauen durch ihre Erscheinung durchscheint.} (2) albedo: die Übergabe der Schlange {Prinzip des Caduceus von Äskulap) (3) rubedo: Gang in das Labyrinth der Allheilmittel aus Kräutern {Heilige} und Pflanzen {Engel} unserer Urgroßmutter Natur.
 

Cultural Creatives sind in ihren Funktionen »Melchisedek der Neuen Zeit«, Philosophie einer Symphonie der Erde; als 'Propheten, Hirten, Helfer, Heiler' (Epheser 4: 11) sind sie »Brot und Wein«: Universelle Religion. Die Instrumente planetarischer Humanität geben ihren Beitrag an die »Symphonie Menschheit«, dergestalt dass sie sich zügeln, um in ritterlicher Geistlichkeit sich dem Urteil im dialogischen Konsens zu unterwerfen. Pfingsten (Wesakfest) bedeutet, dass man Buddha als Apostel begegnet, durch Shiva Auferstehung erfährt, während in Ramas Seelenzeit unser Kulturelles Gedächtnis ins Gewissen erwacht. Der Glanz seelenvoller Männer entflammt 'still, lieb und heimlich' Feminine Wissenschaft.
 

Die Kultur des schöpferischen Geistes als ‚Planetarisches Bewusstsein der Frauen‘ in das Leben einzubringen – dazu ist völlige Selbst-Weihung des Männlichen an die Göttliche Weiblichkeit unerlässlich. Mit ganzem Willen und Werk sich dem göttlichen Weiblichen zuwendend, wachsen Ehrfurcht und Sehnsucht; dann kann vermittels spiritueller Retreats 'Das Kulturelle Gemeinwesen' hervortreten. Alles hängt jedoch davon ab, ob sich Frauen in Gedanken, Worten, Gefühlen und Taten überhaupt fest an 'Das kulturelle Bewusstsein' binden wollen, und indem sie in diesem leben, das übrige zu ihren Instrumenten machen. Unsere Zeit offenbart nämlich, dass es etwas ganz Vornehmes gibt, dass der Schlüssel zum Frieden nicht im Krieg, im Spaß und im Geld liegt, sondern in der Kultur des seelenvollen Geistes der Männer. Selbst, als tätige Seele zu ihrem eigenen Wesen sensibilisierend, wächst in Frauen wieder die Würde, geistige Substanz als das Material für ihre Werke zu erkennen. Denn 'eine Wahrheit gibt es zu wissen, Ein Werk zu tun. Es gibt einen Plan: Seine Substanz ist das Material für ihre Werke' (Aurobindo, Savitri, Book of Beginnings, The Secret Knowledge).

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MILLENNIUM  MUSIC  POETRY
essence  Alpha et Omega

Inhaltsverzeichnis der einzelnen Kapitel:

Symphony Universel: sacred-music-festival
»significatio passiva«

Zhikr
Prolog
A. Das Buch der Gesänge
B.
Situation: Anamnesis und anā-Lyse
C.
I. Von den Inneren Bildern
     II. Von der Herren-Vernunft
D. Dieu sensible au Cœur
E.
Vulnerabilität der Seele und spirituelle Resilienz
F.
Die Antwort des Universums: 'Gottes Wundertaten'
G.
Fragen
H.
Appell an die Frauen
I.
Global Warning
J.
Religionskrieg
K.
Christentum und Ethics conference
L.
Wissen und Vision
M.
I. Der schöpferische Ausdruck von Liebe
    
II. Das Geheiligte, die Verehrung der Weiblichen Seite Gottes
    
III. Die Heilkraft der Liebe
    
IV. Bedeutung der menschlichen Beziehung
    
V. Der Heilige Gral
    
VI. Der heilige Kontakt
N.
Kulturelles Herz und Unbefleckte Empfängnis
O.
Beziehungs-Situation auf Planet Erde
P.
Über heilende Hormone und vergiftende Stoffe
Q.
Global Ethics: Integral Ethics Unity in Multiplicity
    
Dialog
R. Women-Universel-Global-Ethics
S. Healing – Awakening of Womanity
T. Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy
U. Ethics Conference and Dialogue
V. Transcultural Mentoring
W.
Mystik
X.
Gebete und Gesänge
Y.
L'Universel – Intertextual Human Experience
Z.
last words
Interreligious Sciences of Sacred Art-Therapy (ISSAT)
Omega
responsorium graduale
The Cosmic Mandala
Vom Flügelschlag der Schmetterlinge